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UND TSCHUESS!

Nachdem ich mich bei Myblog lange genug mit dem Foto-problem rumgeargert habe geht es jetzt Problemlos ohne Werbung aber dafuer mit Bilder bei Blogspot weiter:

 

www.honda-xl.blogspot.com

 

hallo Myblog-Admins,kauft doch fuer die viele Werbung die ihr einblendet ein bischen Speicherplatz,dann braucht iht auch mit dem platz fuer Bilder nicht so geizig sein.

1 Kommentar 16.8.11 09:34, kommentieren

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Moskau -historisches Museum - Pole-Dance - moscow nightwolves

historisches Museum

Der erste Termin des Tages fuehrt uns ins Historische Museum von Moskau.Das Museum ist nahe dem Kremel gelegen und angenehmerweise zum Schutz der Artefakte vollklimatisiert.Leider sind alle Beschreibungen auf Russisch.Nur am Eingang zu den verschiedenen Raeumen gibt es eine kurze englische Einleitung um welche Epoche der Saal sich dreht.Mir gefaellt das allerdings gut,denn ich gehe ins Museum um mir Dinge anzuschauen,nicht um ein Buch zu lesen.So wird der Besuch recht kurzweilig.Ab der Eisenzeit wird es langsam interessant.in einer Vitrine liegen verschiene Messer nebeneinander.Das letzte hat eine verstaerkung in der Mitte.Ich frage mich was Inovation ausmacht.Hat irgendein Schmied einfach solange probiert bis das stabilste Messer rauskam.Oder wurde eine Eisenzeitliche kundenbefragung durchgefuehrt?

 Auch in dem Raum der sich mit den ersten Voelkerwanderungen beschaeftigt frage ich mich was einen Stamm dazu treibt loszuziehen und einen anderen an die urspruenge nagelt?Warum zieht der eine Clan los um neues Weideland zu erschliessen waehrrend ein anderer nur ein Schwert einpackt um einfach alles zu rauben was er braucht?Warum macht ein Mensch eine Reise um die Erde waehrrend ein anderer nie seinen Heimatort verlaesst?Leider sind wir etwas zu spaet dran und muessen bei der Russischen Revolution aufhoeren...

Pole Dance

Meine Gastgeberin Kiri hatte auf einer Autofahrt schon einmal angesprochen was sie beruflich macht."lehrerin fuer Pol-Dance"Ich dachte zuerst es handle sich dabei um so etwas wie einen polnischen Volkstanz.Dann wurde mein sprachzentrum langsam Warm.Ein "Pole" ist im englischen eine Stange.Wer das jetzt mit tanzen in verbindung bringt ist nah dran.Ich wusste zu der zeit noch nicht,das es einen Pole-dance gibt bei dem die taenzerin ihre sachen anbehaelt."kein Problem",meint Kiri als ich fragend schaue,"Ich zeig dir nachher einfach ein Video davon".Nein,denke ich,Kiri zeigt dir bestimmt nachher kein Strip-movie.Ich beschliesse einfach nichts mehr zu sagen.

Als wir aus dem geschichtsmuseum kommen ist diese Autofahrt 2 Tage her.Serafina,die mich ins Museum begleitet hat fragt ,ob wir Kiri bei ihrer  abholen sollen.Kein Problem,sag ich und wir fahren mit der Metro los.Wir kommen zu einem Plattenbau, klingeln und werden in den ersten Stock gebeten.Ausser kiri sind noch 2 andere Maedchen in der Wohnung.Die Gastgeberin bittet uns herein.Vom Flur zweigt ein Zimmer ab,das auf der einen Seite von einer Spiegelschrankwand beschraenk wird.In der Mitte is eine verchromte Stange.Aber die Stunde scheint schon vorbei und wir spielen karten.Die gastgeberin spricht deutsch und war einige Zeit als Studentin in Muenchen.Nach dem ausgeben der Karten laechelt sie mir verschwoererisch zu und sagt "unser kleines Geheimniss,keiner kann uns zuhoeren".Ich sortiere meine Karten noch etwas konzentrierter.Das Spiel ist vorbei und irgendjemand macht Musik an waehrrend Kiri die Stange saubermacht.ich setze mich aufs Sofa waehrrend die Maedchen an der Stange rumturnen.Die Klamotten bleiben an.Alles sieht sehr akrobatisch aus und dabei gleichzeitig federleicht.Niemand laesst sich durch meine anwesenheit stoeren.Es sind 30 Grad in Moskau und wir sind zu 5 in dem kleinen Raum .Es wird nicht nur gefuehlt heisser .aber Kiri ist Lehrerin. Und so fragt sie mich ob ich auch mal an die Stange will.Ich zoegere erst, aber wer weiss wann die Gelegenheit wieder kommt.Also probiere ich ein paar der Figuren zu kopieren.Aber irgendjemand scheint am Schwerkraftregler gedreht zu haben.jedenfalls schwebe ich nicht so leicht um die Stange.

Schliesslich kommen "Daniel" und "Key" dazu.Bei Daniel soll ich uebernachten.Key wird mir als guter Fahrer vorgestellt.Beide draengen zum Aufbruch.Kiri will allerdings noch einen letzten Tanz an der Stange.Sie legt ihr leblingslied auf und legt nochmal los.Daniel schaut auf seine Schuhe.Key wird es zu warm,er will raus, rauchen.Ich warte bis der Tanz vorbei ist,dann gehen wir raus zum Wagen. 

Moscow Nightwolves

Key ist der Fahrer eines neuen Mercedes mit 9 sitzplaetzen.Seine Beschreibung als "guter" Fahrer meint jedoch nicht,das er sicher faehrt.Er bringt einen mit Hoechstgeschwindigkeit ans Ziel.obwohl die Konstukteure bei Mercedes sich sicher muehe gegeben haben den motor zu Daemmen,schafft Key es den Wagen "Hoerbar" zu fahren.Er ueberholt zu langsame Fahrzeuge abwechselnd Rechts und Links und laesst grundsaetzlich an der Ampel den Motor aufheulen.Auf einer kleinen Strasse an einer Wohnsiedlung schiele ich auf den Tacho, die Nadel steht bei 170 .Sollte ich mir sorgen machen?Ich schaue mich vorsichtig im Fahrzeug um . Niemand wirkt beunruhigt , keiner ist angeschnallt.Auch Key wirkt gelassen als er mit quietschenden Reifen in eine Kurve abbiegt. O.K denke ich , dann geniess die show.

Die fahrt fuehrt uns schliesslich zum Vereinsheim der "Moscow Nightwolves" wo schon Tank auf uns wartet.Die Nightwolves haben ein Grundstueck in Moskau gekauft und es mit viel liebe und Stahl in eine Art Disney-Land fuer erwachsene gemacht.Die ganze konstruktion erinnert wohl am staerksten an den Hof des Tacheles in Berlin. Die ganze einrichtung ist aus Schrott oder alten Fahrzeugteilen zusammengeschweisst.Pyrotechnik ergaenzt den  charme der Anlage,so schlagen z.B Flammen aus dem Eingangstor.Das Vereinsheim beherbergt auch ein Hotel,bei dem "Night Wolves" aus anderen Staedten kostenlos wohnen koennen sowie eine Werkstatt.Allerdings wird der Ort langsam bekannt und der Club hat eine moeglichkeit gesehen Geld zu machen.Tank kommt deswegen am Wochenende nicht mehr her.Trotzdem ist das Vereinsheim in seiner ganzen aufmachung ein ort wie ich ihn noch nirgendwo sonst gesehen habe.

 

 

2 Kommentare 8.8.11 16:22, kommentieren

Moskau-Tanks Garage,die Metro

Am naechsten Tag meint Tank wir sollten meine maschine in seine Garage bringen,heute haette er zeit fuer einige Reparaturarbeiten.Wir fahren im Konvoi in die naehe der universitaet.dort passieren wir einen schlagbaum und sind auf einem riesigen gelaende das mit kleinen garagen bebaut ist.der Besitzer des Gundstuecks hat ein dubioses aber sehr wertvolles Papier das dem Besitzer des Grundstueckes irgendwann zur Sowjet-zeit die Nutzung als Garagenhof gestattet. das Grundstueck ist ca 4x4 Km gross und auf unuebersichtlichtlichste weise mit Garagen bebaut.In den Garagen die offen sind wird geschweisst und geschraubt.Motoraeder,autos,Lkws,Kuehlschraenke.jede Garage scheint ein eigener 1-Mann Betrieb zu sein.keine Garage hat eine Nummer,kein Weg einen Namen.Stromkabel und Wasserschlaueche sind wild ueber das Gelaende verlegt.Jetzt weiss ich warum Tanks Garage zwar eine Visitenkarte hat aber keine Adresse hat.Wir biegen 2mal ab,dann sind wir da.Ich frage Tank ob er keine Angst um sein Zeug hat.Er verneint,er kennt fast alle Nachbarn,einige der groesseren Garagen sind bewohnt,die Leute passen auf seine Werkstatt mit auf. er hat 2 Garagen nebeneinander beide jeweils 20m2 Gross.in den Garagen sieht es relativ unaufgerauent auf,doch Tank hat den Ueberblick.Ich fuehle mich an das "Haufenprinzip" der Ludolff-Brueder erinnert. ich schildere Tank kurz was gemacht werden muss."Gut"sagt er,"dann geh dir jetzt Moskau anschauen".Ich wollte eigentlich mit ihm zusammen schrauben aber er meint nur ich soll mir Moskau anschauen."Schrauben kannst du auch zuhause." Seine Frau wartet draussen im Wagen und will mir nun die Metrostationen zeigen die ich gestern verpasst habe.Unterwegs sammeln wir noch Serafina ein,die etwas besser Englisch spricht und mir die verschiedenen Stationen erlautert.Wir sind fast 3 Stnden unterwegs.Da man aber fuer die Moskauer Metro nur fuer den eintritt zahlt und danach so lange fahren kann wie man will ist das kein problem.Als wir am Abend zur Garage Zurueckkehren funktioniert die Stromversorgung des Navigationssystems astrein,ausserdem hat tank die kette nachgespannt und gefettet,einen oelwechsel durchgefuehrt und die zuege geoelt.Auch die fehlende Schraube am auspuff ist ersetzt.Ausserdem hat er die Kraftstoffleitung etwas weiter weg vom Oelkuehler gelegt und mit Alu-Folie umwickelt.Mein Alter Hauptsicherungstraeger ist rausgeflogen und durch einen modernen Flachsicherungstraeger ersetzt worden fuer den ich an jeder Tanktelle ersatzsicherungen kriege.(Ich hatte tank ein Bild meiner alten Glasssicherung gezeigt."Sowjet union"sagte er nur und schuettelte den kopf.) ich bin Tank ueber alle masen dankbar,aber er sagt nur "Any Time aggain"

5 Kommentare 4.8.11 13:43, kommentieren

Moskau-

am naechsten morgen stehen wir frueh auf,anstasia will noch nummernschilder fuer ihren lada besorgen.wir holen die motorraeder vom Bezahlparkplatz und fahren richtung stadt.Unterwegs halten wir an um eine "Megafon"-simkarte fuer mein handy zu besorgen.ich habe festgestellt,das mein deutsches Handy hier ein netz anzeigt und will es testen.anastasia besorgt eine Karte,ich bau sie ein und schon habe ich eine russische handynummer.Ich will ihr geld fuer die Karte geben aber sie meint das sei schon ok.Dann rufe ich tank an und er nennt einen treffpunkt in der stadt,meine Begleiter kennen ihn und wir sind nach einer halben stunde da."Tank" freut sich sichtlich das ich es geschafft habe.als erstes verstauen wir motorrad und gepaeck,dann essen wir etwas.Ich Mache mich auf den Weg um mich mit dem Metro-system vertraut zu machen und mir die schoensten stationen anzuschauen.Und scheitere.Das fahren mit der metro ist weniger das Problem.der Trick ist mit den Farben der linien zu arbeiten,gleichzeitig muss man die Namen der stationen mit seinem taschenplan vergleichen, sieht ein Name wie "XPOLna" aus?Das bewegen innerhalb der metro von A nach B gelingt mir schon ganz gut.dabei aber noch nach den schoensten Metrostationen ausschau zu halten kann ich knicken.Oft sind dort wo sich linien kreuzen mehrere bahnhoefe zusammen von denen jeder einen eigenen namen hat.verbunden sind sie durch 100m lange rolltreppen, den die moskauer metro gehoert zu den altesten und tiefsten der welt.In dem staendigen strom der menschen stehenzubleiben kommt schlecht an und wird schon mal mit kleinen remplern oder zurufen kommentiert.gleichzeitig laueft viel polizei rum.Als ich auf einer station das 3 mal an ihr vorbeilaufe wird schon komisch geschaut. 

Nach 3 stunden kehre ich leicht erschoepft wieder zu Tank zurueck.wir holen die motorraeder und fahren zur "night Train"Bar.Der Laden liegt direkt an einer bahnlinie und der autobahn.Vor der Bar jede Menge Motorraeder ,eine Buehne fuer Live-Musik und ein paar Mechaniker die gerade einen Live-umbau an einer alten ural durchfuehren.Motorraeder von japanischen Herstellern werden erst seit etwas 92 professionell importiert eine 83er honda aus deutschland ist hier ein echter magnet.Das Modell ist hier unbekannt.Wir setzen uns in die Bar und bestellen-cola und Tee.Unter russischen bikern ist die kombination von alkohol und motoradfahren verpoennt,deswegen gibt es auch in der "night Train"-Bar ein grosses angebot an alkoholfreien getraenken.Es ist auch draussen durchaus ueblich das dir ein 2m grosser Nietenkaiser mit einem Glass entgegenkommt aus dem ein teebeutel haengt.zu uns an den tisch gesellt sich Bebe der als reisejounalist fuer das russische 'Moto"-magazin arbeitet und so perfekt englisch spricht,das ich ihn zuerst fuer einen amerikaner halte.er hat aber nur lange in den Staaten gelebt.Er faehrt eine Yamaha xt maschine bei der er in einer abenteuerlichen konstruktion zwei Benzinkanister an der Vordergabel angebracht hat.ein groesserer Tank wuerde 1000euro kosten.Da bin ich doch froh ueber meinen 60euro Pais-Dakar-Tank den ich noch schnell montiert habe.

Bebe stellt sich als toller gespraechspartner heraus.ich erzaehle im die gechichte mit der kamera,dann legt er nach.So spielen wir uns en ball fuehr mehr als 2 stunden zu.er erzaehlt mir das es von Irkutsk nach ulan-bator nur eine strasse gibt die asphaltiert ist,er will sie mir auf der karte zeigen.Bebe hat auch schon suedamerika bereist und empfiehlt es mir waermstens.Nach zwei stunden erwaehne ich beilaufig das ich noch propagandafotos von mir auf dem roten platz brauche.sofort ist die Idee geboren bei nacht zum kremlin zu fahren.wir nehme unsere maschinen und fahren zu 5 durchs naechtliche moskau zum roten platz.ich habe meine kamera nicht dabei aber BeBe hat in seiner eigenschaft als reporter eine professionelle kameraausruestung mit.So entstand das foto von mir auf dem roten platz.

1 Kommentar 31.7.11 10:12, kommentieren

Verkehr in Moskau

Moskau hat ca.10 Millionen einwohner und eine gut funktionierende metro.trotzdem faehrt man lieber auto falls man eins hat.der Verkehr rollt die ganze nacht und ist in unguenstiger wohnlage als staendiges rauschen zu hoeren.es wird knapp gefahren und viel gehupt,aber es ist moeglich ohne unfaelle durchzukommen.Als erstes faellt mir auf,das eine grosse anzahl von fahrzeugen ohne Nummernschilder unterwegs ist.Fuer kleine 50kubik-roller ist dieser vorgang legal,sie duerfen wie fahrraeder ohne helm und nummernschild auf der strasse gefahren werden.als ich spaeter meinen bekannten auf das fehlende nummernschild an seiner 1000er suzuki anspreche sieht er mich an als haette ich gerade eine sehr dumme Frage gestellt."siehst du"sagt er"wenn du dein motorrad verkaufst muessen die schilder ab"vergiesst man nach dem verkauf sie wieder anzuschrauben oder platzt das geschaeft sind fuer die "vergessenen"nummernschilder eine strafe von 10 euro zu entrichtenfalls die Polizei einen erwischt..so gibt es viele motorradfahrer die mit hoher geschwindigkeit ohne nummernschild durch die stadt schiessen.speziell auf den ring-autobahnen schlaengeln sie sich durch wo platz ist.Es gibt hier nicht einen "Ghostrider",sondern viele.Manchmal sieht man auch grosse (Matt)-schwarze gelaendewagen mit komplett getoenten scheiben (das ist hier legal)die sich ohne nummernschilder durch den verkehr schieben.Eine Spezielle ausnahme bilden die nummernschilder mit der Endung "MP",es ist meist an grossen Mercedes/BMW-Limousinen zu sehen,manche mit kleinen magnet-blaulichtern auf dem dach.Die fahrer dieser fahrzeuge fahren noch eine spur brutaler als der rest.es wird gedraengelt,gehupt und geschnitten.die anderen Autos weichen diesen fahrzeugen wo sie koennen.Zweimal beobachte ich wie die MP-fahrzeuge an eine Parkluecke kommen in die gerade ein auto versucht einzuparken.Sie hupen kurz,dann gibt der andere fahrer den Parkplatz mit einer entschuldigenden geste frei.In einem ersten anflug von deutscher mentalitaet halte ich diese Fahrzeuge fuer zivilpolizei oder eine politiker-eskorte.Die moskauer realitaet ist aber doch ein spur verwunderlicher.Das "MP"-Kennzeichen ist eigentlich ein sonderkennzeichen fuer Behoerdenfahrzeuge.gegen ein betraechtliches schmiergeld koennen jedoch auch reiche moskauer oder gut verdienende Kriminelle sich ein solches kennzeichen incl.blaulicht ans auto schrauben.man weiss also nie ob man gerade der 
polizei oder der mafia gegenuebersteht wen man ein solches fahrzeug sieht.mein Bekannter meint jedoch das wuerde keinen unterschied machen.Die Verkehrspolizisten wissen allerdings genau das eine kontrolle dieser fahrzeuge eien Betraechtlichen karriereknick wenn nicht sogar lebensgefahr bedeuten kann.deswegen faehrt man mit diesen autos unbeheligt duech die stadt.

 

 

2 Kommentare 30.7.11 11:13, kommentieren

Smolens-Moskau

Morgens versuche ich nach dem Fruehstueck erst mal ein Internet-kaffee zu finden.In der Zentralen Post gibt es eins.Die Frau am tresen versucht mir zu erklaeren das sie nach Zeit und Volumen berechnen.Schliesslich einigen wir uns darauf das ich den rechner einfach benutze und danach bezahle.nachdem alle nachrichten abgesetzt sind mache ich mich auf den Weg nach Moskau.Die Strasse ist gut aber sehr ueberlastet.Insbesonder LKW sind stark vetreten.es gibt entweder die Nagelneuen DAF und Merceds-Trucks der grossen Speditionen oder Schwarz qualmende und Laute ungetueme von Tata,Kamaz oder anderen russischen herstellern.Bei den Russischen Modellen scheint etwas nicht hinzuhauen,auf jeden fall ziehen sie teilweise schwarze fahnen hinter sich her als wueder der Lkw mit alten Reifen befeuert.Teilweise muss ich auf abstand gehen um nicht voellig die Sicht zu verlieren.(Als ich in Moskau ankomme ist auf dem weissen Schafsfell das ich als unterlage benutze tatsaechlich ein leichter "Schattenwurf" festzustellen.Da wo ich draufsass ist das Fell weiss,der Rest ist schwaerzlich.)Der Verkehr richtung Moskau wird dichter ich fahre direkt richtung Zentrum.Ploetzlich wird die Strasse frei,alle wollen nur raus aus der Stadt.Das ist meine Chance eine Runde durchs Zentrum zu drehen.An den Raender der Strasse steht viel Polizei und winkt leute raus.Ich halte mich also auf den inneren spuren.Das bedeutet aber auch mit dem sehr schnellen Moskauer Verkehr mitzufahren.60 ist erlaubt,gefahren wird aber mindestens 80.Ich halte ein paar mal um Fotos zu machen,dann stehe ich vor dem Hotel Ukraine.Hotel ist ein gutes stichwort.ausser der Visitenkarte des russischen Bikers habe ich keine Anhaltspunkte in diese 10 millionen einwohner-stadt.Da kommt mir eine idee und ich spiele ein bischen im navi herum.unter einem seitenmenue gibt es die rubrik "Hotels"sofort werden mir mehrere Optionen angezeigt.die Namen hoeren sich allerdings eher nicht so preiswert an."Grand Mariott","Best Western" und co. lassen eher auf hochpreisige uebernachtungen schliessen.Vielleicht sollte ich doch versuchen "Tank"von der Tankstelle anzuruefen.auf der visitenkarte seiner werkstatt steht eine Handynummer aber keine adresse,warum werde ich spaeter rausfinden.

Ich finde schliesslich auch eine telefonzelle,waehrrend ich ueberlege wieviel rubbel ich wohl fuer ein handygespraech versenken muss sehe ich das mein Telefon nur eine schlitz fuer telefonkarten hat,also muss irgendwo eine karte besorgt werden.

ich beschlieseee aus dem inneren ring herauszufahren um a)eine telefonkarte zu kaufen und B)ein billiges hotel zu finden.Auf dem weg aus der stadt raus biege ich falsch ab und bin auf einmal in einer sackgasse.ein paar schrottautos stehen herum.am strassenrand legt ein apathischer hund.ich wende um zurueckzufahren.ploetzlich schiesst zwischen den autos ein brauner schatten mit lautem knurren auf mich zu.Ich gebe instinktiv etwas gas und ziehe mein rechtes Bein an,der hund schnappt da wo eben noch mein stiefel war ins leere.Ich halte und drehe das motorrad so,das der heisse auspuffkruemmer in richtung des Hundes zeigt,den rest erledigt der zoom meiner Kamera.Aber der hund trottet nur langsam davon.seine  einzige chance war ein ueberraschungsangriff zwischen den autos.

Ich fahre weiter aus der Stadt hinaus.Es wird dunkel in moskau.Ich komme in eine Plattenbausiedlung,hier sieht es nicht nach hotel aus,aber es gibt ein einkaufszentrum.Ich wende als einziger ueber eine grosse kreuzzung und halte vor dem Zentrum.ich brauche eine telefonkarte,einen platz zum schlafen und etwas zu essen.Ich weiss das ich diese probleme loesen werde,aber im moment fuehlt es sich nicht so an.Die 400 Km autobahn habe ich in hoechster aufmerksamkeit und unter staendiger angst vor den LKW's verbracht.jetzt ist die Luft raus.als ich meine rucksack vom motorrad schnalle stehen auf einmal 2 honda transalp modelle neben meiner honda.Ein junge und ein Maedchen beide ca.1.90m gross stehen in etwas abstand und staunen ueber da motorrad.also mache ich den ersten schritt.ich stelle mich und meine reise vor und sage das ich einen platz zum schlafen brauche."Kein problem,du kannst bei ihr schlafen"sagt der junge.Zu diesem zeitpunkt kenne ich allerdings noch nicht mal die namen der beiden.Beide haben vor in einem sushi-restaurant zu essen und laden mich ein.der Junge der sich als Dima vorstellt plaziert mich gleich neben seiner begleitung und stellt fest,das er nicht ihr freund ist.Ich sage,das ich als Mechaniker arbeite und das Sushi wird serviert."Sie mag mechaniker" sagt dima,das Maedchen sagt zwar sie spricht kein english aber das versteht sie doch.etwas schuechtern laechelt sie mich von der seite an.In diesem Moment fragt mich Dima was ich von Adolf Hitler halte.Mir wird Warm und kalt gleichzeitig.Ich muss mir sofort etwas Sushi in den Mund stecken,schlagartig kann ich wieder mit staebchen essen.Mir ist schon aufgefallen das dima ein riesiges messer am guertel baummeln hat.Jetzt wo er seine motocross-panzer ausgezogen hat sehe ich auch das der guertel an dem das Messer haengt von einer goldenen hakenkreuz-guertelschnalle gehalten wird.vielleicht ist das der moment um aufzustehen und wegzurennen."Nazi-Sex"denke ich und schiebe mir noch ein stueck sushi in den mund.Ich weiss das in russland jede familleie mindestens einen toten im 2 weltkrieg verloren hat.also sage ich Dima ins gesicht das ich hitler fuer den ausloeser des zweiten weltkriegs halte und das die vielen toten unnoetig waren.soll die bombe doch direkt hier am tisch platzen,denke ich.Anastasia hat sich auch endlich vorgestellt.ihr ist dimas gefrage eher peinlich.dima versucht noch ein bischen Nationalsozialismus mit kommunismus zu vergleichen dann uebernehme ich die gespraechsfuehrung.Dima kriegt nur noch fragen gestellt die er nicht mit "Ja" oder "Nein" beantworten kann.Geht mir die antwort zu schnell frage ich nach,nun muss er die begriffe auf English umschreiben.auch ein englischlehrer haette seine Freude.Dann wechsele ich zu Motorraedern und es gibt wieder "Ja","Nein"Fragen.ausserdem verstehe ich auf einmal auch wieder besser englisch.dima fuehlt sich wohler und fuer den rest des essens sprechen wir ueber motorraeder.Auch Anastasia kann ich in die gespraeche einbinden.beide kennen sich erst seit 3 wochen ueber den moskauer transalp-club.Nach dem essen fragt mich anastasia ob ich bei ihr uebernachten moechte.Ich hoffe das dieses angebot unverbindlich ist und stimme zu.wir kaufen auf dem Weg noch etwas Bier und landen schliesslich in einem der Plattenbauten von moskau.Dima ist auch noch dabei.Anastasia geniesst es sichtlich dima mit lautem Hip-Hop aus ihrem Laptop und mit ihren urlaubsfotos aus israel zu aergern.wir sitzen in der kueche und trinken Bier,quatschen.Anastasia hat eine tuete mit Knabberkram besorgt von dem sie denkt er koennte mir schmecken.als sie die tuete oeffnet liegen kleine Baby-tintenfische darin.ich bin zuerst etwas erstaunt,dann nehme ich einen der kleinen kerle und knabber erst mal die tentakel ab,eigentlich ganz lecker.der kopf fliegt hinterher.die tintenfische sind anscheinend nur in salzwasser getrocknet.Schliesslich gehen wir schlafen.anastasia baut ein bett auf dem Sofa auf.Dann sprechen die beiden kurz miteinander und Dima sagt "sie moechte das du in ihrem Bett schlaefst".Beide Laecheln mich an,ich schaue unglaeubig.Dann muss Dima selber ueber seine witz lachen und ich verstehe das er mich gerade hinters licht gefuehrt hat.Dima sagt er schlaeft auf dem boden.Am naechsten morgen liegen die beiden kuschelnd in ihrem bett,obwohl dima sagt er hat eine andere freundin.Ich bin auf jeden fall froh nicht zwischen die fronten geraten zu sein.erschoepft schlafe ich ein.   

1 Kommentar 29.7.11 10:34, kommentieren

Baravanichy-Smolensk

Morgens geht es als erstes in den Speisesaal um das versprochene Fruehstueck einzuloesen.Obwohl ich noch puenktlich bin ist das Buffet schon deutlich in Aufloesung begriffen.Die Bedienung schuettelt nur die Schulter und Murmelt irgenderwas.Die Alternative ist ohne Fruehstueck loszufahren,also keine Alternative.Wortlos nehme ich einen Teller und etwas Besteck und fange an alle reste aus den Stahlbehaeltern zu Kratzen.Die Bedienung schaut etwas Skeptisch sagt aber nichts.Ich kriege schliesslich noch meinen Teller zusammen,es schmeckt vorzueglich.

Nach dem fruehstueck mache ich einen Spaziergang durch die Stadt.ich habe zwar laut Transitvisa nur 2 Tage Zeit um Weissrussland zu durchqueren,trotzdem weigere ich mich staendig nur auf dem Bock zu sitzen.Ich moechte auch was von dem Land sehen das ich durchquere.die Ganze Stadt ist sehr aufgeregt unterwegs,es gibt einen schoenen Stadtpark und natuerlich eine Leninstatue.

als naechstes wird das Motorrad vom Parkplatz geholt.Direkt neben meiner Maschine ist ein wunderschoener Oldtimer-"Gaz"geparkt,ich schiesse ein paar Fotos.Der Parkplatzwart ist einigermasen erstaunt als ich als Ziel Vladivostock nenne.

Als die Maschine beladen ist versuche ich meinen Weg zur Autobahn zu finden.Leider scheint das Navigationssystem keine sehr guten Karten von weissrussland zu besitzen.Auf meinem Monitor ist nur ein Motorrad vor weissem grund und eine linie zu erkennen.Zumindest ist die Richtung zu erkennen,so das ich auf sicht zur autobahn fahren kann.

Als ich auf der Autobahn bin sehe ich das erste Verkehrsopfer.Auf der gegenueberliegenden Autobahnspur liegt ein mann,es ist weder Blut zu sehen noch ein Fahrzeug.Hat er zu Fuss versucht die Autobahn zu ueberqueren.Ich weiss es nicht,sehe aber das schon 2 Lkw,fahrer angehalten haben,fuer mich waere es dagegen schwierig durch die mittelleitplanke auf die andere Seite zu kommen,ich fahre weiter.

1 Stunde spater faengt es an zu regnen.Das koennte der richtige moment sein um meine Regendichte ausruestung zu testen.Andereseits sind es 30 Grad und es sieht eher aus wie ein kurzer Schauer,nicht wie der Beginn der Regenzeit.ich klappe also den Heln hoch und oeffne die motorradjacke.dann lasse ich es voll reinregnen bis ich das Wasser auf der Haut spuere.10 min.spater ist alles wieder trocken. 

 Die Autobahn wird immer wieder Mautpflichtig.Meistens sind Motorradfahrer kostenlos.Da wo man allerdings bezahlen muss wollen die leute in den Kassenhauschen Dollar oder Euro.Das ist anscheinen der trick um Devisen ins Land zu kriegen.Es geht dabei nicht um hohe Betraege,1 Euro will der Mann an der ersten Mautstelle.Ich habe aber keinen einzelnen Euro mehr bei mir.Er laesst nicht mit sich Handeln "Money,Money"ruft er,also kriegt er Money.Ich zaubere 50 Euro aus meinem geldguertel und er muss rennen um den schein irgendwo gewechselt zu kriegen,laueft aber glatt.

ich fahre auf Minsk zu und ueberlege ob ich in die Stadt reinfahren soll.Es gibt auch eine umfahrung.Bei 30 Grad und nur mit einem Transitvisa ausgetattet reizt es mich nicht in den Berufsverkehr von Minsk einzusteigen.Ich nehme die umfahrung.Spaeter erfahre ich das ich nichts verpasst habe.

Der Plan sieht eigentlich vor das weissrusische Geld vor der Grenze auszugeben.Smolensk liegt auf Russischen Teritorium,das weis ich.Ich fahre durch langgezogene Waldgebiete.Auf meinem Navigationsgeraet ist die Grenze schlecht zu erkennen.Am Horizont ist eine neue Mautstelle zu sehen.Ich fummele in meiner Jackentasche um bei 90 sachen einen Euro klarzumachen,da zieht auf der rechten Seite ein Schild mit einem Doppelkoepfigen Adler und der Aufschrift "Russia"vorbei.Ich bin in Russland eingereist ohne es zu merken.Da weissrusland und Russland seit 1.7 eine Zollunion haben ist der Grenzuebertritt wie in der Schengen-Zone,man muss nicht mal einen Ausweis zeigen.

der naechste Plan ist eine Kfz-Versicherung fuer das Motorrad zu erwerben.Mir wurde empfohlen,das gleich an der Grenze zu erledigen,da fahren ohne Versicherung auch in Russland teuer ist.russische Rubel habe ich nocht nicht.Ich muss also irgendwie erklaeren das ich Euro in Rubbel wechseln muss um eine 3 Monatige Versicherung zu erwerben.Vasili hat mir noch empfohlen auf jeden Fall zu verhandeln.

Die Versicherungsagenten sitzen in abgestellten Schrottbusen,die als Buero dienen.Ich kurve auf einem Tankstellengelaende eine weile herum.ein weisser Ford Transit faellt mir ins Auge.Das ding hat diverse Roststellen und alle Reifen sind platt.Allerdinds faellt mir auf,das ein paar Polen und weissrussen mit teilweise recht teuren Fahrzeugen vor dem Bus parken.O.k,denke ich,hier scheint es die guten versicherungen zu geben.um meinen Plan zu erlautern habe ich bei Globetrotter ein Zeigebuch erworben in dem man auf dinge deuten kann.Ich blaettere also und zeige auf zwei Autos die zusammengestossen sind und dann auf mein Motorrad."Insurrance" sage ich.Die Frau in dem Bus schickt mich erst mal zur Tankstelle,Geld wechseln.In der Tankstelle schicken mich die angestellten zu einem Typen in Brauner Uniform.Die Uniform ist Russisch beschriftet und hat sogar ein wappen drauf.Ich weiss nicht ob der Typ von der Grenzpolizei ist oder nur die Autos betankt.Er wirkt mit seinem hochroten Kopf und den glasigen Augen auf jeden Fall sehr unserioes."nicht vertrauen",entscheide ich innerhalb von sekunden.Der Typ versucht bei ein paar Lkw-Fahrern erfolglos Geld zu wechseln ,dann schickt er mich weg.Schulterzuckend komme ich zu der versicherungsfrau zurueck und deute auf die Tankstelle.Die Frau Lacht und weisst auf einen kleinen Container an der seite,dort scheint der echte Geldwechsel zu sitzen.Vor dem Container ist ein alterer Typ im Anzug dabei deinen neuen VW staubzusaugen.Im Buero gibt es nichts was auf eine  Wechselstube hinweisst.nur einen Taschenrechner auf einem Schreibtisch.ich krame wieder nach meinem Zeigebuch,da sagt er in bestem Englisch"you want to change money,say so".Er geht mit mir mit und wir setzen uns zu dritt in den bus,es sind 30Grad deswegen ziehe ich mir erstmal die Motorradjacke aus.Dabei macht es Plumps und ich verliere mein Garmin und etwas Kleingeld aus der Brusttasche.Der Geldwechsler lacht und nachdem alles wieder verstaut ist machen wir uns ans geschaeft.Er spricht mit der Frau und Tippt dann 2 min lang auf seinem Taschenrechner rum als wuerde ergerade eine deutsche Steuererklaerung machen.Dann zeigt er mir den Rechner,er zeigt 38,50.Leider Habe ich ihm vorher gezeigt,das ich genau 40 Euro in der hand habe.Allerdings finde ich 40Euro fuer 3 Monate Versicherung auch nicht zu viel.Ich unterschreibe und erhalte eine wichtig aussehende urkunde mit den Daten drauf im Tausch.Auf gehts.

Die naechste halbe stunde fahre ich entspannt durch die gegend.Hinter einer Kurve taste ich an mir entlang und habe meine oberweite verloren.Die rechte Brusttasche, unter der sich sonst die Kamera fuer spontane schnappschuesse rausdrueckt, ist leer.mir wird Heiss,nicht die kamera,denke ich.ich halte sofort und durchsuche alle Taschen und den Rucksack.die kamera bleibt verschwunden.mir kommt die Versicherungsverkauerin in den sinn.ich habe vor dem bus den Inhalt meiner rechten Brusttasche verloren.Ich sehe das Bild vor mir.Dort liegt ein 1 euro und zwei 2 euro stuecke,dazu das Garmin und eine zerknuellte Rechnung,aber keine Kamera.Aber doch muss die kamera in der Tasche gewesen sein.Der grund fuer die spontane entleerung war naehmlich das die Tasche zu voll war und ich sie deswegen nicht schliessen konnte.

Ich rase zurueck zu der Tankstelle wo ich die Versicherung gekauft habe.Werde ich die kamera wiederkriegen?Wuerde der Geldwechsler eine Kamera wieder rausruecken,die er gefunden hat?Oder habe ich die Kamera schon lange vorher verloren?was mache ich wenn sie gerade mit meiner Kamera beschaeftigt sind und sie nicht rausruecken wollen?Mir schiessen tausend fragen durch den Kopf und gleichzeitig ist mir zum heulen zu mute.Auf der kamera sind alle fotos seit der Abreise in Berlin,das kann nicht war sein.Schliesslich erreiche ich den Ford. Ich zeige in meinem Bilderbuch auf die Kamera uns sage "Lost".Beide schuetteln den Kopf.Da kommt mir eine idee.Vor dem Bus gehe ich auf die knie um einen Blick in den schwarzen Schatten unter dem Bus zu werfen.Und tatsaechlich,eine kleine graue Tasche mit der Kamera drin.Ich hab sie wieder!alle Fotos sind gerettet.ich bin so froh das ich den beiden erst mal alle fotos auf der kamera zeige und dann noch eins von ihnen mache.Als ich das zweite mal von dem Parkplatz rolle bin ich noch gluecklicher als beim ersten mal,ich spuere es genau,jetzt kann nichts mehr passieren.

Guter dinge Rolle ich nach Smolensk und halte erstmal am Fluss.das Panorama auf die Stadtmauer ist toll.ich mache ein paar fotos.Auf einmal schleicht langsam ein Polizeiauto heran und haelt neben meinem Motorrad.Ich habe keine Rubbel mehr und bin noch nicht offiziel registriert.Eine Passkontrolle oder ein noch so geringges Busgeld koennte jetzt zum problem werden.Ich beschliesse weiter die Aussicht zu geniessen und ein paar Fotos zu machen.Der Polizei-Lada zieht weiter.

Die Hotelsuche erweisst sich als schwierig.Kaum jemand spricht englisch.Als ich zwei Frauen nach dem Weg frage schaut mich die eine nur an und fragt erstaunt "tu Turist?".Ich antworte "Total-Tourist"dann lache ich mit ihnen ueber mich.Schliesslich finde ich einen Taxifahrer der zwar auch nur Russisch spricht ,mir aber bedeutet ihm zu folgen.er bringt mich direkt zum Hotel.ich moechte ihm als bezahlung mein weissrusisches Geld geben.Bestimmt noch 20 Euro,fuer die ich jedoch keine verwendung mehr habe.Er laechelt ein Zahnloses laecheln und winkt ab.er moechte das Geld nicht obwohl er es bestimmt gebrauchen koennte.Ein toller typ,denke ich.

An der Rezeption spricht man Deutsch.ich uebererreichen den pass und die Visa-Karte und bitte die Rezeption sich auch gleich um meine Visaregistrierung zu kuemmern.Das zimmer ist zwar teuer,aber ich bin echt froh einmal einfach den papierkram nicht selbst erledigen zu muessen.

Dann wird noch das Motorrad gebunkert und ich gehe schlafen,was fuer ein Tag.     

 

1 Kommentar 28.7.11 23:19, kommentieren